Wer Linkaufbau macht, der möchte desöfteren seine Linkquellen verstecken, gerade wenn man etwas entdeckt was nicht jeder nutzen soll. Das funktioniert am besten durch eine sogenannte 301-Weiterleitung, bei der man der Suchmaschine mitteilt, daß ein bestimmter Inhalt dauerhaft unter einer anderen URL erreichbar ist. Das Thema 301-Weiterleitung beim Erwerb gebrauchter Domains habe ich ja anderweitig schon mal angeschnitten.
URL tarnen via .htaccess
Möchte man nur eine einzelne oder wenige URLs tarnen, kann man das über die .htaccess eines anderen Projektes tun.
Bsp.: Ich möchte den Linkaufbau für mein Social Media Blog verschleiern und nutze dafür die .htaccess von diesem Blog hier.
Dann schreib ich hier in die .htaccess einfach
Permanent Redirect /beispiel http://www.smo-handbuch.de
Alle Links die ich nun für das Social Media Blog beschaffe, verlinke ich einfach mit www.suchmaschinenoptimierung-spezialist.de/beispiel
Bei einzelnen URLs ist diese Variante vollkommen ausreichend, ist aber viel zu umständlich wenn man viele Ziel-URLs hat, wie es wohl bei den meisten der Fall sein dürfte. Hier kommen nun URL-Shortener zum Einsatz.
Was ist ein URL-Shortener?
URL-Shortener kamen durch den Twitterhype auf, wo man sich mit 140 Zeichen recht kurz fassen muß und somit wenig Platz für lange URLs hat. Ein URL-Shortener macht eigentlich nichts anderes wie eine URL kürzen so wie im obigen Beispiel für die .htaccess beschrieben. Das ganze aber teilweise professioneller, z.B. mit Klickstatistiken. URL-Shortener gibt es wie Sand am Meer. Schon im Herbst 2009 hatte ich eine Liste von URL-Shortener veröffentlicht. Die meisten davon arbeiten auch mit einer 301-Weiterleitung, einige wenige mit der seo-technisch eher suboptimalen 302-Weiterleitung.
Fremdgehostete URL-Shortener eignen sich gut für den Einsatz bei Twitter und anderen Microbloggingdiensten, für den SEO bergen sie aber die Gefahr, daß der Dienst irgendwann seine Tore schließt und dann würde der gesamte darauf basierende Linkpool mit einem Schlag wegbrechen. Hierfür empfiehlt es sich also seinen eigenen URL-Shortener aufzusetzen.
Ich habe das mit einem Kaufscript auf bnd.im realisiert. Für WordPress gibt es zudem entsprechende Plugins mit denen sich solche Kurzlinks realisieren lassen. Diese bieten teilweise auch Klickstatistiken und weitere Features.
Wer seine Links bei Twitter und co. mit einem persönlichen Touch kürzen möchte, dem empfehle ich eine entsprechende Domain beim URL-Shortener bit.ly zu hinterlegen und im Twitterclient seines Vertrauens die zugehörige API zu hinterlegen. So kürze ich meine URLs bei Twitter seit kurzem mit der Domain tmmd.us.


Wo ist den hier der Google+ Button? :-D
Der kommt noch. Derzeit darfst es aber gerne twittern.
Bitte den Retweet-Button und +1 nebeneinander positioneren. Macht es einfacher. ;-)
Ich benutze seit knapp einem Jahr das Skript yourls und bin sehr zufrieden. Es bietet eine API, ein WordPress-Plugin und ein paar einfache Statistiken, die im Backend einzusehen sind.
Hehe, da is ja der Google+ Button :-)
Ich tarne keine Links. Aber bin ja auch kein SEO hehe
Mit ein paar PHP Kenntnissen lässt sich sowas auch relativ schnell selbst bauen. Obs genauso bunt wird, ist natürlich eine andere Frage :)