Archiv der Kategorie: Usability

Mehr Umsatz durch bessere Produktbeschreibungen

Ich habe in Sachen Onlineshopping ein Erlebnis gehabt, das wieder einmal beweist wie wichtig Produktbeschreibungen in Onlineshops sind.

Auf der Suche nach einem Drucker durchstöberte ich diverse Shops, Preisvergleiche und Testportale. Immer wieder tauchten bei mir Fragen auf, die sich wohl viele potentielle Käufer von Druckern stellen: sind USB-Anschlußkabel und Druckerpatronen gleich mit dabei oder muß man die separat kaufen?

Onlineshop Produktbeschreibung

Eine ganz einfache Frage eigentlich, doch die meisten Shops bekommen es nicht hin diese Frage eindeutig zu beantworten. Zum beiliegenden Zubehör schwiegen sich die meisten Onlineshops nämlich geflissentlich aus. Doch genau das ist wichtig für den Kunden, denn es ist schon ein Unterschied ob ich ein Gerät geliefert bekomme bei dem alles benötigte Zubehör inklusive ist oder ob ich mir das benötigte Zubehör erst noch separat bestellen muß. Wenn dann der Drucker ohne Kabel und Patronen beim Käufer eintrifft, stellt sich bei diesem erstmal der Frust ein. Letztendlich kann dies auch dazu führen, daß der Käufer beim nächsten Kauf sich einen anderen Shop aussucht um ein ähnliches Ärgernis zu vermeiden.

Individuelle und ausführliche Produktbeschreibungen sind ein wesentliches Merkmal in Sachen Usability. Und nicht nur dafür sind selbige wichtig, auch im Suchmaschinenranking hat man mit individuellen Produktbeschreibungen einen wesentlichen Vorteil gegenüber den Mitbewerbern.

Fazit: Es lohnt sich auf jeden Fall die im Shop befindlichen Produkte mit ausführlichen Produktbeschreibungen zu versehen. Aus Usability-, SEO- und Conversionsicht kann man damit nur gewinnen. Dies macht den zusätzlichen Aufwand auf jeden Fall wieder wett.

Webseitenfehler – Teil 1

Vor kurzem stellte ich an anderer Stelle einen Werbeflyer vor. Normalerweise haben ja Werbeflyer nichts mit einem SEO-Blog zu tun, doch war auf diesem Flyer auch ein Domainname aufgedruckt und der dahinter stehenden domain möchte ich mich mit diesem Beitrag widmen.

Es handelt sich um die Webseite dönersuppe.de, die ich hier besprechen möchte. Oder wollen wir uns doch lieber dönnersuppe.de anschauen? ;-)

Da waren sie schon, unsere drei Probleme. Die Webseite ist unter zwei Domains erreichbar, wobei die Domain dönersuppe.de nur als Frame aufgeschaltet ist, alle Inhalte jeder auf der Tippfehlerdomain dönnersuppe.de liegen. Von Domains die via Frame aufgeschaltet werden, ist aus SEO-Sicht eh nichts zu halten. Das ist wie ein Bilderrahmen den ich über ein Bild mit Rahmen lege. Warum man sich zudem unbedingt noch die Tippfehlerdomain sichert und die Inhalrte dann auch noch auf diese Domain packt, das wird wohl des Geheimnis des Webmasters bleiben.

Zuerst einmal sollten wir uns nochmal eines bewußt machen: beworben wird die Domain auf dem Flyer einer Pizzeria. Es ist daher zu erwarten, daß der geneigte Webseitenbesucher daraus schließt, daß er auf der Webseite nähere Informationen zum Angebot, ggf. eine Anfahrtskizze, Öffnungszeiten und eine Bestellmöglichkeit vorfindet.

Dönersuppe.de Startseite

Wie wir sehen, sehen wir nichts. Jedenfalls nichts was auf einen Pizzadienst hinweist. Vertippt? Nein, wir sind auf der richtigen Webseite.

Na gut, aber es gibt ja noch den Menüpunkt „Standorte“. Da finden wir sicher ein paar aussagekräftige Informationen.

Dönersuppe.de Standorte

Interessant. So viel Informationen auf einmal wollten wir doch eigentlich gar nicht haben, oder? Aber spätestens im Menübereich „Unser Imbiss“ werden wir wohl fündig werden.

Dönersuppe.de Standorte

Fazit: Es ist nichts auf der Seite zu finden, was dem geneigten Webseitenbesucher weiter bringt. Wieso wird eine solche Seite also auf einem Flyer beworben? Was soll der Besucher auf der Seite, wenn er dort nichts von dem findet, was er eigentlich erwartet hat? Spätestens beim Lesen des Footers wundert man sich nicht mehr über das was man auf der Seite so erblickt:

doenersuppe.de Footer

Daß das Impressum absolut nicht rechtskonform ist, verwundert da auch nicht mehr.

Fazit: Da wollte jemand Geld sparen und meinte alles selbst machen zu müssen. Letztlich steht eine Webseite im Netz, die einen eher negativen Eindruck hinterläßt, da sie die Erwartungen der Webseitenbesucher absolut nicht erfüllen wird. Warum die Webseite beworben wird und was damit erreicht werden soll, das wird wohl nur der Webseitenbetreiber selbst wissen. Neue Gäste für seine Pizzeria wird er damit aber nicht generieren. Hier werden einige Chancen vertan. Ein wenig Bereitschaft etwas Geld zu investieren, hätte hier einiges bewirken können.

Fehler bei Onlineshops – Teil 6

Auf manche Onlineshops stoße ich eher rein zufällig, so auch bei dem hier vorgestellten Shop der Firma Steiff. Die Firma ist bekannt für ihre Plüschteddys, die seit ewigen Zeiten produziert werden. Nur durch den Besuch des zuständigen e-Commerce-Managers der Firma Steiff auf meinem Xing-Profil bin ich auf den Shop aufmerksam geworden.

Der Shop ist bei google unter zwei Domains bekannt: steiff.com und steiff.de Die .de-Domain wird jedoch auf den Unterordner /de/ der .com-Domain weitergeleitet. Es ist davon auszugehen, daß hier erst vor einiger Zeit ein Umbau erfolgte. Warum man da dann nicht die alten Inhalte bei Google löschen ließ, ist mit mir nicht bekannt. Es finden sich noch über 300 Unterseiten von steiff.de im Google-Index. Aufräumen wäre da also mal dringend angesagt.

Macht man eine Site-Abfrage bei google für steiff.com/de/ so findet man im index eine ganze Menge Unterseiten die eigentlich im Index nichts zu suchen haben. Dazu gehören u.a.:

/checkout_shipping.php
/account.php
/advanced_search.php
/shopping_cart.php
/password_double_opt.php
/popup_search_help.php
/shop_content.php/coID/69

Der Shop von Steiff basiert auf XT-Commerce v3.0.4 SP2.1. Die URL-Struktur läßt für meine Begriffe zu wünschen übrig:

steiff.com/de/index.php/cat/c1_Teddybaeren.html
steiff.com/de/product_info.php/info/p933_Mini-Teddybaer.html

Eindeutig zu viele nichtssagende Unterordner sind da enthalten. Besser wäre eine URL-Struktur a la

steiff.com/de/Teddybaeren/c1_Teddybaeren.html
steiff.com/de/Teddybaeren/p933_Mini-Teddybaer.html

gewesen.

Weniger Unterordner und eine eindeutig lesbarere URL würden dem Ranking wie auch der Usability gut tun.

Vom Design her wirkt der Onlineshop von Steiff auf jeden Fall ansprechend, wie der Screenshot beweist.

Steiff Shop 1

(Bild zum Vergrößern anklicken)

Interessant auch die Menübegriffe. Während man mit Begriffen wie „Kuischeltiere“ oder „Teddybären“ sofort etwas verbinden kann, sieht das bei Menüpunkten wie „Selection“ oder „Collectors“ schon ganz anders aus. Was soll man als (zufälliger) Besuch des Onlineshops sich darunter vorstellen? Auch Anglizismen wie „Corporate Gift“ können Gift sein, insbesondere wenn dann diese Seitenbereiche auch noch in Flash ausgeführt sind. Sicherlich gibt es Dinge wo der Einsatz von Flash durchaus Sinn macht, doch kann ich hier keinen wirklichen Grund dafür erkennen. Das trifft auch auf weitere Bereiche, wie z.B. „Händlersuche“, zu. Meiner Meinung nach macht man sich dadurch selbst das Onlineleben schwer.

Dazu kommen dann noch so unnötige Schreibfehler wie AGB’S. So etwas sollte man vorab überprüfen (lassen).

Noch einiges zur Onsiteoptimierung des Steiff-Onlineshops.

Der im Header gesetzte Begriff „Online Shop“ ist nicht mit steiff.com/de/ sondern mit der darin befindlichen index.php verlinkt, was unnötig zu duplicate Content führen kann. Der Title der Startseite enthält lediglich den Begriff „Steiff“. Hier wird eine ganze Menge Potential verschenkt.

Im Quelltext des Shops sieht der Head-Bereich so aus:

Steiff Shop 2

Wenn man Meta-Tags nicht nutzt, dann sollte man sie auch nicht leer drinnen stehen lassen. Auf jeder Unterseite ein paar KB, summiert sich das bei größeren Webprojekten doch schon etwas. Außerdem wirkt der Quelltext durch die Entfernung nicht benutzter Tags auch etwas aufgeräumter. Im vorliegenden Fall täte ich die Meta-Tags „author“, „publisher“, „company“, „page-topic“, „reply-to“ (insbesondere wenn da eh nur müll drin steht), „keywords“, „distribution“ sowie „revisit-after“ ersatzlos entfernen. Den nicht genutzten Tag „description“ täte ich anstelle dessen auf jeder einzelnen Unterseite mit einer individuellen Beschreibung versehen, denn das bei google für die steiff.de-Startseite zu lesende Snippet ist alles andere als prickelnd:

Willkommen in der Welt von Steiff! Auf der offiziellen Webseite und Online Store der Margarete Steiff GmbH erwarten Sie die original Produkte und viele …

Auch auf anderen Unterseiten entstehen durch fehlende Description teilweise Snippets, die nicht wirklich verkaufsfördernd sind und auch nicht immer zu einem guten Ranking beitragen.

Fazit: Es wird eine ganze Menge Potential verschenkt, was sich teilweise auch auf das nicht in allen Bereichen gute Ranking auswirkt. Mit ein wenig Fleiß könnte man hier eine ganze Menge mehr erreichen.

Webseiten für die Gastronomie – die häufigsten Fehler

Eine Branche die gut vom Internet profitieren kann ist die Gastronomie. Natürlich, viele Lokale haben ihre Stammkundschaft. Doch nur wenige könnten ausschließlich von Stammkundschaft leben, bei vielen trägt die Laufkundschaft einen großen Teil zum Umsatz bei. Wie wichtig da ein guter Onlineauftritt sein kann, vermögen viele Gastronomen gar nicht nachzuvollziehen.

Welche Fehler werden häufig gemacht auf Gastronomiewebseiten?

1. Das Design

Webseiten von Gaststätten, Cafés usw. müssen Appetit machen. Sie müssen dem Webseitenbesucher das Gefühl vermitteln am liebsten sofort dorthin zu wollen. Wie man es also daher nicht machen sollte kann man hier schön sehen:

Cafe Alt Magdeburg

Ansprechende Webseiten sehen wirklich anders aus.

2. Fehlende Inhalte

Was erwartet der geneigte Webseitenbesucher von der Webseite einer Gaststätte?

  • aussagekräftige Fotos der Lokalität
  • LEICHT auffindbare Informationen zu den Öffnungszeiten
  • mögliche Zahlungsmethoden (Kreditkarte, EC-Karte usw.)
  • Angaben zu Parkmöglichkeiten
  • LEICHT auffindbare Telefonnummer
  • eine Speisekarte MIT Preisen
  • Angaben zur Sitzplatzzahl und zu abtrennbaren Räumen für Feierlichkeiten

Das sind eigentliche Dinge die man als normal betrachten sollte, doch viele Webseiten enthalten nicht einmal diese Angaben. Da nützt es mir nichts, daß der Ratskeller Magdeburg auf seiner Webseite etwas zur Geschichte der Räumlichkeiten und des Hauses schreibt, vernünftige Fotos aber ebenso Mangelware sind wie Angaben zur Größe der Lokalität.

3. Usability

Vielen Seiten sieht man an, daß sie selbstgebastelt sind. Dabei sollte man die Erstellung von Webseiten doch lieber Leuten überlassen die davon auch wirklich Ahnung haben. Dann würde es auch nicht passieren, daß man sich Speisekarten zwar als PDF downloaden kann, diese aber 12 MB groß sind. Wer das versehentlich via UMTS mit seinem Smartphone oder UMTS-Stick macht, der kann zuschauen wie schnell der Inklusivtraffic seines Tarifs dahinschmilzt. So erlebt auf der Webseite des Restaurants Petriförder.

Nicht verstehen kann ich auch wenn es zwar Speisekarten auf der Webseite gibt, allerdings ohne Preisangaben. Warum gibt man den potentiellen Gästen nicht bereits an dieser Stelle die Möglichkeit sich darüber zu informieren wie das Preisniveau in der jeweiligen Gaststätte ist? Auch das zeugt von wenig Kundenfreundlichkeit.

Ratsam ist es auch eine Anfahrtskizze z.B. via Google Maps einzubinden, nicht jeder kennt sich überall straßenmäßig perfekt aus. Telefonnummer und Mailadresse gehören nicht nur ins Impressum, sondern sollten auf jeder Unterseite leicht auffindbar stehen.

Fazit: Das Gastronomiegewerbe hat noch viel Nachholbedarf was den Onlineauftritt angeht. Mir sind zudem viele Lokalitäten untergekommen die gar keine Webseite haben. Es wird da im Allgemeinen eine Menge Potential verschenkt und wenn ich mir teilweise so ansehe wie schnell manche Gaststätte oder Bar wieder schließt, dann hätte ein ansprechender Onlineauftritt dies vielleicht verhindern können.

Fehler bei Onlineshops – Teil 5

In der heutigen Folge der Blogserie „Fehler bei Onlineshops“ möchte ich mich einem Shop für Computerhardware widmen. Der Besitzer suchte jemanden der SEO für diesen Shop betreibt, ich habe aber abgelehnt denn hier liegt derartig viel im Argen und zudem muß man wissen, daß die Margen in diesem Segment bei ca. 5 % liegen, es betriebswirtschaftlich also recht schwer ist da auf einen grünen Zweig zu kommen.

Der Shop ist unter extremeware.de zu erreichen.

extremeware screenshot1

Der erste Fehler ist gleich recht weit oben zu finden.

Herzlich Willkommen Gast! Möchten Sie sich anmelden? Oder wollen Sie ein Kundenkonto eröffnen?

Nein, ich möchte weder mit „Herzlich willkommen Gast“ angesprochen werden, noch möchte ich mich anmelden oder ein Kundenkonto eröffnen. Als Shopbesucher möchte ich erstmal nur eines: mich umschauen. Das ist bei einem Onlineshop nicht anders als im Ladengeschäft um die Ecke. Also raus damit und anstelle dessen auch eine Überschrift wählen, die bereits ein paar passende Keywords enthält.

Es ist schön zu wissen, was extremeware Computer alles sind, doch interessiert es an dieser Stelle wirklich jemanden? Zudem ist das alles in eine Grafik verpackt, nicht gerade optimal für die Suchmaschine. Robots können nämlich nicht lesen was in so einem Bild drin steht. Von daher vollkommen verschenkter Platz. An diese Stelle hätten einzelne Angebote gehört.

Rechts unten sieht man eine Grafik mit dem Schriftzug „Machen Sie Schluss mit Ihrem Alten“. Schön, aber diese Grafik ist nicht etwa mit einem speziellen Angebot verlinkt. Nein, sie ist einfach nur so dort. Praktisch erfüllt sie keinen Zweck und verlängert lediglich die Ladezeiten des Shops. Diese Grafik sollte man also auch komplett entfernen oder wenigstens mit einem speziellen Angebot verlinken das thematisch auch zu der Grafik paßt.

Scrollt man etwas weiter nach unten, sieht das ganze so aus:

extremeware screenshot2

Erst hier tauchen erste neue Angebote auf, die aber eigentlich ganz nach oben gehört hätten. Das Augenmerk möchte ich auf die links zu sehende Box „Bewertungen lenken“, die ich hier noch einmal separat zeigen möchte:

extremeware screenshot3

Was ist das? Nun, die Bewertungsfunktion des Shop wurde bereits von einigen Spambots entdeckt und genutzt. Den Shopbetreiber scheint das wohl nicht zu stören oder er hat es bisher noch nicht gesehen, denn ansonsten wäre der Müll sicher schon längst entfernt worden.

Schon auf der Startseite findet man also eine Menge verbesserungswürdiger Dinge. Das ganze zieht sich aber durch den gesamten Shop.

Zunächst schauen wir uns einmal eine Produktunterseite etwas genauer an. Das ganze sieht dann ungefähr so aus:

extremeware screenshot4

Auch hier macht man es dem Googlerobot wieder extrem schwer, denn alle Inhalte sind in Grafiken verpackt, anstelle den Text als normalen Text einzubinden. Einen Sinn kann ich da nicht drin finden. Hier sollte man also auch grundlegend etwas ändern.

Aufgefallen ist mir auch beim runterscrollen auf der Produktunterseite folgender Satz:

Diesen Artikel haben wir am Samstag, 31. Oktober 2009 in unseren Katalog aufgenommen.

Gerade bei PC-Hardware kann so etwas auch heißen: Dieses Produkt ist total veraltet. Doch wer möchte schon gerne einen veralteten Computer kaufen? Von daher stellt sich die Frage ob man diesen Satz nicht lieber komplett weglassen sollte.

Schön, wenn mich ein Shop vorab schon detailliert über mein Wunschprodukt informieren möchte, da klicke ich gerne mal auf den Reiter „Leistung, Details & Tests“. Das Ergebnis sieht man dann hier:

extremeware screenshot9

Dieser Text steht übrigens bei allen Produkten und klickt man dann unten auf „klicken Sie bitte hier“, dann taucht folgende Meldung auf:

extremeware screenshot10

Absolut #fail fällt mir dazu nur ein und spätestens jetzt würde ich den Shop verlassen und nie wiederkehren. Ich persönlich hab das Gefühl, daß an dem Shop schon sehr lange Zeit nichts mehr gemacht wurde. Das ist schade, doch wäre da zum jetzigen Zeitpunkt wohl wirklich jeder für SEO-Maßnahmen investierte Euro einer zuviel.

Aber aus SEO-Sicht sind mir noch viel mehr Fehler aufgefallen.

extremeware screenshot5

Die URL’s sind alles andere als suchmaschinenfreundlich und sollten entsprechend angepaßt werden. Ob die Spam-Bewertungen wirklich im Index zu finden sein müssen wage ich mal zu bezweifeln. Die Title-Tags sind auch nicht wirklich optimal, bei dem oben gezeigten Beispielprodukt sieht selbiger so aus:

extremeware screenshot6

Hier muß auf jeden Fall nachgearbeitet werden und die Title-Tags müssen individuell angepaßt werden. Ein Blick in den Quelltext zeigt zudem, daß auch die Description erheblichen Verbesserungsbedarf aufweißt. Bei dem Beispielprodukt sieht selbige so aus:

extremeware screenshot8

Da muß auch viel mehr individueller Inhalt rein, der speziell auf die jeweilige Unterseite abgestimmt ist. Im head-Bereich des Quelltextes finden sich zudem die folgenden Angaben:

extremeware screenshot7

Das kann im Grunde alles komplett raus, weil es für den Robot nicht wirklich von Belang ist und so nur den Quellccode unnötig aufbläht. Der Robot läßt sich eh nicht vorschreiben in welchen Abständen er vorbeikommt um den Shop zu indexieren.

Der Shop ist zudem mit und ohne www. erreichbar. Um internen duplicate Content zu vermeiden sollte man via .htaccess eine Standarddomain definieren.

Fazit: Fehler über Fehler und ich hab wirklich ne halbe Ewigkeit an dem Blogbeitrag gesessen und bin mir sicher, daß da noch viel mehr zu finden ist was korrigiert werden müßte. Zum jetzigen Zeitpunkt stellt sich für mich die Frage ob ein kompletter Neubau nicht zeitsparender und weniger kostenintensiv wäre, als hier jetzt sämtliche Fehlerquellen zu finden und zu beseitigen. Im jetzigen Zustand läßt sich mit diesem Shop jedenfalls kein Geld verdienen.