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Traffic und Links für Blogs einfach generieren

Bei allem was man als Blogger macht, spielt ein Hauptgedanke immer die große Rolle: die Gewinnung von Traffic. Letztlich dient auch Suchmaschinenoptimierung lediglich dazu Traffic auf die eigene Webseite bzw. den eigenen Blog zu schaufeln.

Ich habe mich mal dran gemacht und eine Mindmap erstellt, wie man recht einfach an Traffic und Links kommt. Diese Mindmap soll nicht das Nonplusultra darstellen, ist aber für die Mehrzahl der Blogger so umsetzbar.

Grundlage von allem ist der Blogbeitrag selbst bzw. der RSS-Feed des jeweiligen Blogs. Dabei spielt es keine Rolle ob ihr das Blog auf einer eigenen Domain betreibt oder bei Bloghostingprovidern wie blog.de, wordpress.com, blogger.com o.ä. euern Blog betreibt.

Ziel sollte es sein mit möglichst wenig Aufwand möglichst viele Links zu erhalten bzw. möglichst viel Traffic auf den Blogbeitrag zu lenken. Daher ist es hier sehr hilfreich sich solcher Dienste wie ifttt oder ping.fm zu bedienen.

Was ifttt genau ist, habe ich hier einmal beschrieben. Der Dienst ist inzwischen offen, sodaß man keine explizite Einladung mehr benötigt.

Als erstes sollte man schauen ob man bei all den hier genannten Diensten bereits einen Account hat, ansonsten sollte man sich einen selbigen vorab anlegen.

ifttt

Die in der Mindmap dort angehängten Dienste lassen sich bequem über ifttt befüllen, d.h. man hinterlegt die jeweiligen Zugangsdaten dort bei ifttt, ebenso den RSS-Feed des jeweiligen Blogs. Danach stellt man über ifttt die jeweiligen Verknüpfungen zu den Diensten her. So fragt ifttt dann regelmäßig euren Feed ab und postet den Link dazu dann z.B. in eurem Facebookprofil, euren Twitteraccount oder auch bei Delicious. mit einem Schlag gibt es also bis zu zehn Links in anderen Quellen auf euren nagelneuen Blogbeitrag. Je nachdem wie stark ihr bei diesen Diensten mit anderen vernetzt seid, kann euch das eine entsprechend große Zahl an Besuchern bringen. Je aktiver ihr dort seid, des to vorteilhafter ist die Nutzung dieser Dienste auch um selbst darüber Traffic zu generieren.

StumbleUpon und Reddit

Beide Dienste haben den Nachteil, daß man sie manuell befüllen muß. Auch hier gilt: je aktiver ihr dort ansonsten seid, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, daß ihr von dort auch nennenswerten Traffic erhaltet. Bei beiden Diensten habt ihr gute Chancen auf konvertierenden Traffic, wenn ihr englischsprachige Seiten betreibt oder halt z.B. Videos darüber verbreitet.

ping.fm

ping.fm funktioniert im Prinzip wie ifttt, ist aber bereits länger am Markt vertreten. Der Dienst unterstützt auch zahlreiche Dienste die von ifttt nicht unterstützt werden. Speziell diese Dienste habe ich bei ping.fm rausgesucht und sie in der Mindmap eingetragen. Ich bin auf acht Dienste gekommen wo es Sinn machen könnte sie über ping.fm zu bedienen. ping.fm generiert übrigens eigene Short-URLs für die verlinkten Webseiten.

Das Schöne ist, daß wir bisher erst zwei Sachen manuell gemacht haben, aber bereits auf zwanzig Webseiten unser Link zum Blogbeitrag verteilt worden ist.

Xing

Auch das deutsche Businessnetzwerk können wir mit Links befüllen, auch hier allerdings manuell. Somit werden die eigenen Xingkontakte auch auf diesem Wege über ddie neuesten Blogbeträge informiert. Mit einem kleinen Javascriptbutton namens „Xing it“, kann man das machen ohne erst die Webseite manuell aufrufen zu müssen.

Youtube

Ihr verwendet eigene Videos in euren Blogbeiträgen? Dann könnt ihr Youtube gleich auf mehrfache Weise nutzen. Zum einen natürlich um einer Video öffentlich zu hinterlegen. Während das Video zu Youtube hochgeladen wird, solltet ihr mit dem Blogbeitrag beginnen. Das Wichtige ist nun nämlich schon mal die URL für den Blogbeitrag festzulegen. In der Beschreibung zum Video könnt ihr dann gleich einen Link zu dem Blogbeitrag setzen, das sorgt für zusätzlichen Traffic von Youtube. Dann den Beitrag fertig schreiben, das hochgeladene Video reinpacken und dann den Blogbeitrag veröffentlichen.

Pinterest

Zu Pinterest hab ich an vielen anderen Stellen bereits ausführlich etwas geschrieben, daher möchte ich den Dienst hier nur nochmal kurz erwähnen. Nutzt ihr Fotos zur Bebildung eures Blogbeitrages so würde ich empfehlen diese Fotos vorab bei Flickr oder Picasa hochzuladen, von dort den embedded-Code zu nehmen und die Fotos so in euren Blogbeitrag zu integrieren. Ist der Blogbeitrag dann öffentlich, pinnt das Bild aus eurem Blogbeitrag heraus an euer Board bei Pinterest. So habt ihr auch einen Link und ggf. auch signifikanten Traffic von Pinterest.

Alles in allem wenig Arbeit, wenn man einmal alles richtig vorbereitet. Kennt ihr weitere Dienste die man nutzen sollte, dann her damit in den Kommentaren und ich würde sie dann in der Mindmap ergänzen.

Vorausschauend bloggen bringt Traffic

Traffic, das ist das Zauberwort aus dem (nicht nur) Bloggerträume sind. Letztlich ist es der Traffic, der dafür sorgt, daß die Webseite oder das Blog auf die eine oder andere Weise zu Einnahmen für den Betreiber führt und dessen Bekanntheitsgrad erhöht. Doch wie kommt man an den heiligen Traffic, wie sorgt man dafür daß die Leute auf das Blog aufmerksam werden?

Vorausschauend bloggen kann den Traffic erhöhen

Alljährlich findet in Klein Kleckersdorf eine Zuchtbullenschau statt. Dann strömen zehntausende Besucher auf das Areal am Rande des Dorfes. Der geneigte Blogger kann sich dies zunutze machen, indem er bereits im Vorfeld über die Veranstaltung berichtet. Wo kann man parken, wie teuer ist der Eintritt, wie lauten die Öffnungszeiten usw. – alles Fragen die viele Besucher der Zuchtbullenschau vorab haben und über das Internet klären wollen. Wer dann rechtzeitig darüber gebloggt hat, der wird bei den im Normalfall nicht schwer umkämpften Begriffen recht weit vorne bei Google zu finden sein und einiges an Traffic abbekommen, wenn auch nur zeitlich begrenzt.

Sucht man sich aber nicht nur eine derartige Veranstaltung o.ä. aus, sondern derer vieler, so kann man auch übers Jahr verteilt immer wieder solche Trafficspitzen produzieren oder gar den Traffic dauerhaft signifikant steigern.

Häufig handelt es sich dabei nicht unbedingt um Singlekeywords, sondern eher um Keywordphrasen mit drei oder mehr Begriffen. Es muß sich dabei auch nicht zwingend um irgendwelche Veranstaltungen a la Konzerte oder Ausstellungen handeln, auch andere Ereignisse wie z.B. der eingeschränkte Busverkehr an bestimmten Tagen oder Sonderöffnungszeiten irgendwelcher Einkaufstempel können das Interesse der Leute wecken.

Also ruhig mal überlegen was eure gewünschte Zielgruppe interessieren könnte, vielleicht nicht unbedingt jetzt sondern erst in vier oder fünf Monaten.

Woran Onlineshops häufig scheitern

Onlineshops gibt es wie Sand am Meer, vermutlich sogar noch mehr. Es gibt faktisch keine Nische mehr wo sich nicht unzählige Shops tummeln. Doch eines ist nicht von der Hand zu weisen. Den Großteil des Shopumsatzes macht nur ein geringer Teil von onlineshops, viele Shops dümpeln einfach nur vor sich hin und kommen nicht wirklich auf nennenswerte Umsätze.

Das Problem ist aber von vielen Shopbetreibern hausgemacht. Sie überblicken den Aufwand nicht der hinter einem solchen Shop steckt, informieren sich vorab zu wenig über etwaige Stolperfallen. Anbei mal einige typische Stolpersteine und Denkfehler.

Webspace

Natürlich muß es gleich zu Beginn ein eigener Server sein, denn man erwartet ja – so verspricht es häufig die Werbung – schon nach wenigen Stunden die ersten Umsätze und dann wird es wohl bald zu einem Run kommen. 300 € für einen managed Server? Nee, es wird natürlich ein Rootserver für 59 € genommen. Spart Geld und irgendwie kommt man damit schon klar. Ein befreundeter Webhoster meint, daß rund 60 % aller Rootserver-Kunden keine wirkliche Ahnung von Serveradministration haben. Ich persönlich würde die Zahl vielleicht sogar noch höher ansetzen. Toll, wie vor kurzem erlebt, wenn sich der zukünftige Mega-Shopbetreiber für einen Windowsserver entscheidet, weil Windows kennt er ja bereits von heimischen PC. Das Ergebnis im erlebten Beispiel: die suchmaschinenfreundlichen URLs funktionierten nicht, da der Windows-Server mit der .htacess nicht klarkommt. Ein Großteil der internen Links warfen daher einen 404 aus. Toll.

Aber selbst mit einem Linuxserver ist man nicht vor Problemen gefeit, insbesondere wenn es um OS-Updates und die Schließung von Sicherheitslücken geht. Dinge, die für einen erfahrenen Sysadmin kein Problem darstellen, den Shopbetreiber aber unter Umständen Stunden oder Tage kosten und wo das Risiko eines Totalabsturzes immer einzukalkulieren ist. Gründe genug sich die Frage zu stellen, ob es für den Anfang wirklich gleich ein eigener Server sein muß oder ob ein mittelgroßes Webspacepaket nicht vielleicht auch ausreicht.

Wenn man sich dennoch für einen eigenen Server entscheidet, sollte man selbstkritisch prüfen ob man wirklich ausreichend Erfahrung mit Serveradministration hat. Beantwortet man letztere Frage mit NEIN, dann sollte man sich unbedingt für einen Managed Server entscheiden, auch wenn der einiges mehr kostet.

Shopscript und Design

Auch beim Shopscript wird häufig auf das billigste gesetzt was zu bekommen ist, nur keine Kosten produzieren. Doch wer billig kauft, kauft häufig zweimal. Suchmaschinenunfreundliche URL’s, zugemüllter Quellcode, diverse Sicherheitslücken. Häufig erkennt man schon auf drei Kilometer Entfernung welches Script dahinter steckt, denn ein individuelles verkaufsförderndes Design wurde auch häufig eingespart und lieber auf die Billigvariante gesetzt. Das ist dann so als würde ich meine edlen Designeruhren im Ladenlokal eines von Hausbesetzern gerade geräumten Abbruchhauses verkaufen wollen.

Für ein ansprechendes und verkaufsförderndes Shopdesign sollte man durchaus 1.000 – 2.000 € einplanen, ggf. noch weiteres Budget für spezielle Shopanpassungen.

Gerade auch beim Shopscript sollte man ruhig mal Testinstallationen diverser Shopscripte ausprobieren. Auch spätere Erweiterungen des Artikelbestandes, Anpassungen an eine Warenwirtschaft, die Supportmöglichkeiten für das Script, aber die kooperierenden Zahlungsmöglichkeiten sollten dabei nicht außer Acht gelassen werden.

Rechtliches

Ein heikler Punkt ist auch der jurischte Hintergrund für das Betreiben eines Onlineshops. Datenschutzerklärung, Widerrufsbelehrung, Jugendschutz sind hier nur einige der Stolperfallen. Sobald ich im Impressum sehe, daß wieder mal jemand Umsatzsteuer-ID und Steuernummer durcheinander wirft, ist mir klar, daß es in Sachen der zuvor genannten Punkte dann wohl häufig auch Lücken gibt. Bei bestimmten Produkten sind dann auch noch Dinge wie Textilkennzeichnungspflicht u.ä. zu beachten. Auch bei solchen Dingen wird übrigens, um Kosten zu sparen, gerne von anderen Shops kopiert ohne zu wissen ob dort alles korrekt ist oder das auch nur irgendwoher kopiert wurde. Wer auf der sicheren Seite sein will, der sollte sich einen Anwalt suchen der sich auf Online- und Wettbewerbsrecht spezialisiert hat und somit immer auf dem aktuellen Stand ist in Sachen Rechtsprechung auf diesen Gebieten. Mit ca. 800 – 1.000 € sollte man da aber rechnen, immer noch billiger als wenn man es auf eine Abmahnung ankommen läßt.

Domain

Auch immer wieder Stein des Anstoßes ist die Domain. Eine Domain kostet heutzutage ja nicht mehr wirklich viel, trotzdem gibt es immer wieder Shopbetreiber die auf eine kostenlose Subdomain a la .de.vu o.ä. setzen. Unseriöser geht es eigentlich nicht, da spart man echt am falschen Ende. Genauso ist es aber auch falsch bei der Domainauswahl sich für eine Domain zu entscheiden, die markenrechtliche Probleme aufwerfen kann. Manche Unternehmen sind da sehr streng und schicken schnell eine Abmahnung. Wenn man dann komplett von Null anfangen muß mit einer neuen Domain, kostet das viel Zeit und Geld, denn das gesamte Marketing muß umgestellt werden, ggf. neues Briefpapier gedruckt werden usw. Also sollte man auch hier die Domainauswahl einer genauen Prüfung unterziehen.

Marketing

Wer denkt ein Onlineshop vermarktet sich von selbst oder ist, was das Marketing angeht, billiger zu betreuen als ein Ladenlokal, der hat sich schwer getäuscht. Egal ob SEO, SEA, E-Mail-Marketing, Bannerwerbung, Affiliatemarketing oder Social Media Marketing – faktisch alles kostet Geld. Nicht alles zeigt dabei sofort seine Wirkung, manches erst nach vielen Monaten oder gar nach Jahresfrist. Es ist zwar schön, wenn manche Firmen die Mietshops anbieten mit einem 50 € Adwords-Gutschein locken, doch häufig kann man da auch sehr viel Geld verbrennen wenn man keine Ahnung von der Accountpflege hat. Je nach Themengebiet sollte man aber durchaus in den ersten zwölf Monaten mit ca. 10.000 – 15.000 € an Marketingkosten rechnen, wenn man WIRKLICH ernsthaft seinen Shop promoten möchte.

Zeit

Wer einen Onlineshop betreibt der muß davon ausgehen, daß dieses ein großes Zeitfenster erfordert. Marktbeobachtung, Bestellbearbeitung, Reklamationsbearbeitung, Recherche zu relevanten Themen sind da nur einige Punkte. Betreibt man einen Shop als one-Man-Show, dann sollte man sich darüber im Klaren sein, daß das thema Urlaub erstmal für lange Zeit gestrichen ist. Was absolut nicht geht ist Urlaub zu machen und ein „Schild“ in den Shop zu hängen „Wegen Urlaub geschlossen“. Das wirkt absolut unprofessionell und treibt die Kunden dann zur Konkurrenz und es ist dann sehr schwer sie von dort wieder zurückzuholen. Das sollte man bei allem immer mit einkalkulieren.

Fazit: Ein Onlineshop ist in 99,99 % aller Fälle NICHT billiger als ein Ladenlokal. Bevor man seinen eigenen Onlineshop startet, sollte man sich ernsthaft mit den damit verbundenen Themen auseinandersetzen und genau prüfen ob man wirklich die Fähigkeiten und das finanzielle Polster hat den Shop entsprechend aufzubauen, sodaß dieser auch wirklich erfolgreich werden kann.

200 Top-Linkquellen

…wird man in diesem Beitrag vergebens suchen. Doch gerade das ist es, was viele Leser von den SEO-Blogs erwarten. Listen mit Top-Linkquellen, wo man sich schnell und mit geringem Aufwand ganz starke Links beschaffen kann.

Selten, daß wirklich gute Linkquellen mal öffentlich bekannt gemacht werden und das aus gutem Grund. Jedes Mal wenn jemand eine gute Linkquelle offenlegt, ist selbige praktisch verbrannt. Dann stürzen sich all die Webmaster in Divisionsstärke drauf und was bis gestern noch ein absolut guter Linkhub war, verkommt zu einer Spamschleuder. Häufig reagieren dann auch die Seitenbetreiber entsprechend, versehen die ausgehenden Links mit dem Tag „nofollow“ oder maskieren ausgehende Links mittels Javascript.

Zwei Fälle sind mir noch in besonders guter Erinnerung. In beiden Fällen wurden die entsprechenden Blogbeiträge mit Hinweisen auf die Linkquellen auch mittels Social Media-Kanäle weiterverbreitet. In beiden Fällen hat es keine 24 Stunden gedauert bis die Seitenbetreiber die ausgehenden Links entsprechend entwertet hatten.

Bei dem einen Fall handelte es sich um Links von Xing, die damals noch alle „follow“ waren. Jahrelang hat sich da niemand drum gekümmert, dann meinte jemand drüber bloggen zu müssen, das ganze ging recht schnell durch Twitter und Facebook und schwups hatte Xing alle Links auf „nofollow“ gesetzt.

Im anderen Fall ging es um Follow-Links von Twitter. Zwar waren die Links aus den Tweets damals bereits mit „nofollow“ versehen, doch gab es noch die Links die auf den benutzten Client hinwiesen und die waren „follow“. So machte die zusammen mit Anleitungen die Runde, wie man sich einen einfachen Client basteln kann und so hätte man sich dann Links für die jeweilige Seite holen können. Auch das wurde dann von Twitter ganz schnell abgestellt.

Fazit: man sollte lieber hoffen, daß gute Linkquellen NICHT veröffentlicht werden, denn häufig werden sie dann schnell mißbraucht, was dann wiederum zu Entwertungen führt. Damit ist niemandem letztendlich geholfen. Also sollte man ruhig in den sauren Apfel beißen und selbst auf Linksuche gehen oder einen Profi engagieren, der die entsprechenden Links beschafft.

SEO lernt man nicht in 14 Tagen

Ich erlebe es in letzter Zeit immer wieder, daß Leute SEO als Dienstleistung anbieten, die vor wenigen Wochen nicht mal wussten was die Abkürzung eigentlich bedeutet. Da werden in diversen Foren absolute Anfängerfragen gestellt, die man sich mit etwas nachdenken auch locker selbst beantworten könnte. Kurze Zeit später schreibt dann selbige Person, daß sie jetzt für Kunden Suchmaschinenoptimierung macht.

Noch immer denken viele SEO sei

a) einfach
und
b) eine Goldgrube mit der man sehr schnell sehr reich werden kann.

Beides stimmt so nicht (mehr). Der Markt wird immer unübersichtlicher, viele einfache SEO-Tricks funktionieren schon lange nicht mehr und so wird das ganze Thema SEO immer komplexer. Das Problem ist nun, daß einige meinen SEO zu beherrschen, nur weil sie bei irgendwelche dritt- und viertklassigen Keywordkombinationen es auf die erste Ergebnisseite geschafft haben.

Das Nachsehen haben die wirklichen SEOs, die zum einen unter der schlechten Arbeit ihrer „Kollegen“ leiden, was der ganzen Branche nicht gut bekommt. Unsere Branche hat in letzter Zeit stark an Akzeptanz verloren, gerade weil auch viele schwarze Schafe ihr Unwesen treiben.

Dabei kann man unseriöse Angebote noch nicht mal zwingend am Preis erkennen. Bei manchen ist es klar ersichtlich, bei anderen sind die Preise angemessen oder sogar recht hoch, das Ergebnis läßt dennoch stark zu wünschen übrig.

Bevor ich meinen ersten Kundenauftrag annahm, habe ich mich drei vier Jahre nur um meine eigenen Projekte gekümmert und dabei sehr viel gelernt. Letzteres versuchen viele heutzutage gerne zu überspringen, was dann sehr häufig sehr schnell nach hinten los geht.

Gestern rief mich jemand an und laberte was von Sistrixrank usw. Ich hab ihm gesagt, daß es sowas damals noch nicht gab und es mich bis heute nicht interessiert und die von mir optimierten Seiten trotzdem ranken. Er meinte er ist erst seit zwei Jahren dabei und bei ihm in der Firma wird auf sowas Wert gelegt. Ich glaube etwas mehr Selbsterfahrung täte da manchen wirklich gut, dann bräuchten sie nicht irgendwelchen imaginären Wertkennziffern hinterher hecheln.

Alles in allem sollte man schon vorsichtig sein, wem man seine Webseite zur Optimierung anvertraut. Ein seriöser Optimierer wird nichts versprechen, was er nicht auch wirklich halten kann. SEO ist keine Zauberei sondern ein Beruf wie jeder andere auch, der ohne Erfahrung aber nicht wirklich vernünftig auszuführen ist. Das sollte sich jeder genau überlegen der entweder in diese Branche einsteigen möchte oder einen professionellen Suchmaschinenoptimierer für seine Webseite sucht.