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Was gehört in ein Impressum?

 

Viele SEO-Anfragen lehne ich bereits im Vorfeld ab. Häufig liegt das daran, daß die Webseiten technisch grottig sind, das Design zum davonlaufen ist oder auch weil es zahlreiche rechtliche Mängel gibt. Zwar bin ich kein Anwalt, aber wenn ich als Laie bereits erkenne, daß ein Impressum nicht den geltenden Vorschriften entspricht, dann gehe ich immer davon aus, daß es auch noch andere nicht so leicht zu erkennende rechtliche Mängel gibt.

Solange eine Webseite nicht sichtbar ist, hat das in der Regel keine Auswirkungen. Sobald sie aber im Netz wirklich sichtbar ist, wächst die Gefahr dafür eine kostenpflichtige Abmahnung zu kassieren enorm. Daher rate ich dann den Webseitenbetreibern immer erst einmal Geld in die Hand zu nehmen um ihre Seite von einem darauf spezialisierten Anwalt prüfen zu lassen.

Aber was gehört in ein Impressum?

Die Frage ist eigentlich ganz leicht zu beantworten, dennoch findet man häufig Impressumsseiten die vor Fehlern nur so strotzen.

1. Ladungsfähige Anschrift
Eine Postfachanschrift ist KEINE ladungsfähige Anschrift. Da gehört IMMER eine normale Anschrift mit Straße und Hausnummer rein. Einfach erklärt: da muss die Polizei hinkommen können und euch abholen wenn ihr nicht zur Gerichtsverhandlung erscheint. Das ist bei Postfächer in der Regel nicht möglich.

Es spricht aber nichts dagegen ZUSÄTZLICH ein Postfachanschrift anzugeben, aber nicht ausschließlich.

2. Kontaktmöglichkeiten
Telefonnummer und E-Mailadresse gehören ebenso mit rein. Bei beiden sollte es sich um welche handeln, die von euch auch genutzt/überwacht werden, also keine Mailadresse die eh niemand mehr abruft oder Telefonnummer, dessen zugeschaltetes Telefon in einem Kellerraum steht wo sich niemand aufhält.

Bei der Telefonnummer MUSS bei Angabe von kostenpflichtigen Rufnummern IMMER auch dabei stehen welche Kosten anfallen.

3. Umsatzsteuer-ID
Die Umsatzsteuer-ID MUSS ins Impressum, sofern es eine gibt. Eine Umsatzsteuer-ID ist immer wie folgt aufgebaut: DE123456789.

NICHT ins Impressum gehört die Steuernummer, die man vom Finanzamt automatisch bekommt. Wer letztere drinnen hat, raus damit.

4.Unternehmensbezogene Angaben
Bei Unternehmen gehören folgende Angaben zusätzlich mit in das Impressum:

  • Geschäftsführer/Vorstand
  • Handelsregistereintrag
  • Komplementär bei einer &Co. KG
  • Bitte beachten: bei Einzelunternehmen gibt es KEINEN Geschäftsführer. Wer sich selbst dort als Geschäftsführer bezeichnet, läuft ebenfalls Gefahr abgemahnt zu werden!

    Anwälte, Steuerberater, Ärzte und einige weitere Berufsgruppen müssen im Impressum zusätzliche berufsbezogene Angaben machen. Wer sich da nicht sicher ist, sollte sich bei seiner zuständigen Kammer VORAB entsprechend informieren.

    Grundsätzlich sollte das Impressum IMMER die erste Seite sein, die man online stellt auf einer neuen Webseite.

    Das Impressum sollte auch immer für jeden lesbar sein, das heißt auch, daß die Inhalte nicht in ein Flash oder Bild gepackt werden dürfen. Dazu kommt, daß das Impressum auch leicht erreichbar sein muss. Von daher sollte es grundsätzlich von jeder Unterseite aus verlinkt sein und das möglichst so, daß man nicht lange danach suchen muss.

    Auch sollte das Impressum als solches klar gekennzeichnet sein. Es sollte am besten auch direkt als „Impressum“ betitelt sein in der Verlinkung und nicht als „Info“ o.ä.

    Wer benötigt ein Impressum?

    Grundsätzlich jeder bei dem eine Gewinnerzielungsabsicht zu vermuten ist. Wer privat für sich und seine Familie eine Webseite gebaut hat wo nur die Fotos vom letzten Urlaub drauf sind und paar allgemeine Texte, der braucht in der Regel kein Impressum.

    Sobald dort aber auch irgendein Werbebanner auf der Seite auftaucht, kann man von einer Gewinnerzielungsabsicht ausgehen. Wichtig dabei ist der Begriffsteil ABSICHT. Es geht nicht darum, ob auch wirklich Gewinne erzielt werden, sondern lediglich ob eine derartige Absicht besteht.

    Ansonsten muss JEDES Unternehmen ein entsprechendes Impressum besitzen. Wenn ich mich so durch manche Webseiten klicke, dann habe ich allerdings das Gefühl, das rund 30-40 % aller Unternehmen kein rechtskonformes Impressum besitzen. Gerade bei Webseiten kleiner Firmen finde ich da immer wieder haarsträubende Angaben oder gar nichts zugehöriges.

    Also einfach mal hinsetzen, das eigene Impressum überprüfen und ggf. korrigieren. Ist nicht schwer, dauert nicht lange und die Gefahr kostenpflichtig abgemahnt zu werden sinkt dramatisch.

    Die neuen Serps – wirklich besser?

     

    Seit Ende April steht die SEO-Welt Kopf. Googles Update „Pinguin“ hat für Verwirrung und zu weiten Teilen komplett neue Serps gesorgt. Das, so Google, nur 3 % der Webseiten von dem Update betroffen sein sollen, kann ich nun nach rund zwei Monaten nicht mehr wirklich glauben.

    Bevor jetzt einer vom großen Gejammere der SEOs anfängt zu schreien, ich bin nicht nur SEO sondern auch Suchmaschinennutzer. Und ja, ich möchte seriöse Serps haben, doch das was mir als User (sic!) derzeit geboten wird, ist alles andere als attraktiv.

    Rechnet man mal die auf den Suchergebnisseiten 1- 10 früher angezeigten Domains zusammen, so fanden sich auf diesen zehn Seiten rund 80-90 verschiedene Webseiten, manche hatten halt 2-3 Ergebnisse. Geht man diese zehn Seiten heute mal durch, so würde man irgendwas zwischen 20 und 50 verschiedene Domains nur noch finden. Auf manchen Suchergebnisseiten finden sich bis zu sechs Ergebnisse von der gleichen Domain. Das zieht sich dann über mehrere Suchergebnisseiten hinweg.

    Ist es das was die User wirklich wollen? Eine eingeschränkte Auswahl großer Brands in den Serps anstelle vieler, auch kleinerer, Seiten, die teilweise viel mehr (und manchmal auch bessere) Infos zum gleichen Thema haben/hatten?

    Ich mag es, gerade auch als Nutzer einer Suchmaschine, nicht wirklich glauben. Ein Schelm wer Böses dabei denkt. Vielleicht möchte ja Google die Shopbetreiber usw. dazu bewegen mehr Adwordsanzeigen zu buchen.

    Von daher bin ich gespannt, wie lange Google das durchhält. Wie langen werden sich die User das anschauen, wenn sie immer nur noch die gleichen Webseiten finden und es immer schwerer haben auf Alternativen zu stoßen?

    Ich kenne viele abgestrafte Seiten, die wirklich hochwertige Inhalte bieten und dennoch nach hinten geschoben wurden. Das hätte wirklich nicht sein müssen.

    Für viele Webseitenbetreiber dürfte aber spätestens jetzt klar werden, daß Google nicht alles ist und man sich darüber Gedanken machen sollte, wie man zusätzlich auf anderem Wege hochwertigen Traffic bekommt und seine Webseite public machen kann. Möglichkeiten gibt es genügend, man muß nur mal über den persönlichen SEO-Tellerrand schauen. ;)

    Wenn SEOs nichts aus Pinguin und Panda lernen….

     

    Ich habe mir die letzten Tage mal spaßeshalber angeschaut, was sich im Netz bei bekannten Linkhändlern wie teliad, linklift, rankseller, Ranksider, backlinkseller und wie die so alle heißen, so findet.

    Ich möchte hier keine Diskussion über die Rechtmäßigkeit solcher Linkkauf/Linkmiet-Sachen lostreten, mir geht es um etwas ganz anderes.

    Bei einem Testaccount bekam ich folgendes Angebot bezüglich der Erstellung eines bezahlten Blogbeitrags. Alles was Rückschlüsse auf den Auftraggeber zuläßt, habe ich entfernt, den Rest (incl. Rechtschreibfehler!) so belassen:

    Bitte schreiben Sie einen Artikel mit echtem Mehrwert zum Thema. Der Text soll schließlich auch Ihren Lesern von Nutzen sein! Sie könenn gerne über Ihren nächsten Urlaub bereichten. Oder über ein Erelbnis an einem Flughafen. Diese Grafik können Sie gerne für den Text verwenden. Nicht nur als Grafik, sondern auch als Informationsquelle. Der Link zu **** sollte dann als wirkliche Empfehlung empfunden werden und nicht „gekauft“ aussehen. Gern kann man auch die Namen von einigen Wettbewerbern nennen (aber nicht verlinken) Bitte schreiben Sie den Text mit echten Mehrwert für Ihre Leser. Außerdem sollten Sie bitte wenn es möglich ist Grafiken und Youtube Videos verkiben. Gerne auch mit Aufzählungen im Text. Bei Fragen wenden Sie sich bitte direkt an …

    Lassen wir uns diesen Text mal auf der Zunge zergehen. Okay, der Text soll einen Mehrwert beinhalten. Das ist eigentlich selbstverständlich. Wird hier sogar mehrfach erwähnt. Zumindest ich hätte es sogar schon beim ersten Mal begriffen. ;) Schön, die Sache mit der Grafik (Link hatte ich hier entfernt). Der Link soll also echt wirken. Die hier nicht angegebenen Linktexte waren allerdings alles andere als normal. Das waren Keywordkombinationen die so nur selten in dieser Kombination (eine sogar mit einem Rechtschreibfehler) gesprochen bzw. geschrieben werden.

    Lustig fand ich die Sache, daß ich Mitbewerber zwar erwähnen darf, aber nicht verlinken. Klar, wer möchte schon gerne die Mitbewerber pushen. Aber denkt doch mal bitte etwas weiter. Wie logisch wirkt es fünf Unternehmen zu benennen, z.B. in einer Aufzählung, und nur eines davon zu verlinken, auch wenn die anderen auch Webseiten haben? Wenn DAS nicht auffällig ist, was dann? Jeder normale Blogger würde hier entweder ALLE oder GAR KEINEN verlinken. Da nützt dann der beste Text nichts, da erkennt ein Blinder mit nem Krückstock, daß die Links gekauft sind.

    Klar, früher hat das so wie hier gewünscht funktioniert. Hat faktisch jeder so gemacht. Aber die Zeiten haben sich Ende April 2012 geändert. Und wenn ich in nem Blogbeitrag nun fünf verschiedene Unternehmen verlinke, wer hat dann den Link gekauft? Der erste, der zweite, der dritte… oder vielleicht gar keiner? Fragen über Fragen. Google hat die Regeln geändert und nun muß man sich anpassen, umdenken oder halt aufgeben.

    Auch bei anderen derartigen Angeboten liest man immer wieder so etwas wie „im Artikel sollen keine weiteren Links enthalten sein, auch nicht zu wikipedia!!!“ o.ä. Manche haben es es nicht begriffen. Was das erschreckende ist: es sind teilweise große Seiten die so primitiv gepusht werden wollen. Keine Ahnung ob das so mit den Betreibern abgesprochen ist oder die verantwortliche Agentur (sofern das outgesourct wurde) das selbst entscheidet.

    Also Leute, umdenken ist angesagt. Wer das nicht packt, wird verlieren über kurz oder lang. Einfach mal drüber nachdenken.

    Konsolidierung in der SEO-Branche?

     

    In den letzten Monaten ist mir mehrfach aufgefallen, daß immer häufiger SEOs von der Selbständigkeit in ein Angestelltenverhältnis wechseln. Ich rede dabei nicht von irgendwelchen drittklassigen Möchtegern-SEOs, sondern durchaus von Leuten deren Kompetenz in Sachen SEO recht weit oben angesiedelt ist.

    Noch vor kurzem war es eigentlich so, daß die meisten SEOs die wirklich was auf dem Kasten hatten, lieber selbständig arbeiteten als sich irgendwo im Angestelltenverhältnis als Inhouse-SEO zu verpflichten.

    Was ist also geschehen, daß es hier bei einigen SEOs zu so einem Umdenken kam?

    Ich persönlich sehe mehrere Gründe vorliegen, die sicher in ihrer Gesamtheit dazu führen, daß dieses Umdenken auch in Zukunft häufiger stattfinden wird.

    Die Preise für SEO sinken

    Ich mache seit zehn Jahren SEO, habe Googleupdates kommen und gehen sehen. Damals war die deutsche SEO-Branche noch recht klein und überschaubar. Noch vor 6-7 Jahren schätzte ich die Zahl der SEOs die in Deutschland für Kundenprojekte tätig sind auf unter 100 ein, inzwischen ist diese Zahl in meinen Augen explodiert. Jeder der es mal geschafft hat für eine fünftklassige Keywordkombi zu ranken, bietet heutzutage SEO an. Ich könnte da zig Beispiele aufzählen. Um an Kunden zu kommen wird viel versprochen, teils wenig gehalten und zudem mit Dumpingpreisen geworben. Ich selbst erlebe das immer wieder, daß mir Angebote gezeigt werden die sich betriebswirtschaftlich absolut nicht rechnen, außer man arbeitet ausschließlich mit Praktikanten oder lagert große Teile nach Indien, Bangladesh usw. aus.

    Da dann mit wirklich fairen Preisen mitzuhalten ist nicht ganz einfach und zudem kommt da noch die Verantwortung für die eigenen Mitarbeiter hinzu. Daß da der eine oder andere Branchenkollege „die Seite wechselt“ ist irgendwie leicht nachzuvollziehen.

    Der Konkurrenzkampf wird stärker

    Mit den ganzen Billig-SEO-Angeboten wächst auch zugleich der Konkurrenzkampf. Dazu kommen immer mehr Affiliateprogramme wo sich auch immer mehr Leute draufstürzen um damit „das große Geld“ zu verdienen. Klar gelingt dies nicht allen, aber jeder Affiliate mehr auf dem Markt bedeutet zugleich mehr Arbeit in Sachen SEO, somit auch mehr Kosten und geringere Gewinne. Einige Globalplayer investieren in Sachen SEO große Beträge (zumeist inhouse oder über große Agenturen – kleine Agenturen gucken da in die Röhre) und erschweren es kleinen Agenturen ihre Kunden gut zu platzieren, da diese häufig nur kleine Bruchteile dessen investieren können.

    SEO ist komplizierter geworden

    Ja, die Basics sind immer noch die gleichen, doch in vielen Bereichen kommt man damit alleine nicht mehr weit. Es gilt immer komplexere Strukturen zu entwickeln um sich gut zu positionieren und wenn dann ein Update wie das Pinguinupdate kommt, bricht so manches Kartenhaus in sich zusammen. Dazu kommt, daß man als SEO der für Kunden tätig ist, eigentlich noch viel mehr können muß. Man ist irgendwie zugleich Betriebswirt, Controller, Jurist, Usabilityexperte und einiges mehr für den Kunden. Es gilt vieles zu beachten, bereits im Vorfeld, damit die Investition in Sachen SEO nicht nach hinten losgeht. Was nützt es denn wenn die Seite top platziert ist, aber das Design so grottig ist, daß da niemand was kauft? Was bringt ein gut platzierter Onlineshop dessen Widerrufsbelehrung und AGB vor juristischen Fehlern nur so strotzen und der dann mit Abmahnungen von Mitbewerbern überschüttet wird und sich dann den SEO nicht mehr leisten kann? Ja, auch solche Dinge muß man als guter SEO immer mit im Blick haben und einiges davon fällt als Inhouse-SEO dann weg, weil es bei Firmen mit Inhouse-SEO zumeist auch Experten für die anderen Teilbereiche gibt.

    Welche Auswirkungen hat das Pinguin-Update auf die SEO-Branche in Deutschland?

    Die Auswirkungen dürften ganz unterschiedlich sein. Zum einen dürfte die eine oder andere kleine Agentur arg in Bedrängnis geraten, wenn die Kundenprojekte durch das Update abgerauscht sind. Für manche könnte dies das AUS bedeuten. Zum anderen habe ich bereits von einigen Affiliates gelesen deren Projekte komplett abgestürzt sind und die nun überlegen sich wieder einen anderen Job zu suchen, da ihre Einnahmequellen zu 100 % weggefallen sind. Dies dürfte eventuell dazu führen, daß der Konkurrenzdruck sich marginal verringert.

    Zum anderen bedeutet dies für viele SEOs auch wieder komplettes umdenken in einigen Bereichen, verbunden mit viel Arbeit. Während einige also aufgeben, dürften andere davon profitieren und wohl auch etwas bessere Preise durchsetzen können.

    Ich bin daher sehr gespannt wie oft ich in 2012 noch lesen darf, daß XY nun bei ABC angestellt ist.

    SEO ist schnellebig, oder doch nicht?

     

    Alle Jahre wieder erlebe ich es, daß SEO totgeredet wird. Oder es wird berichtet wie schnell sich SEO verändert und das nichts mehr so ist, wie es einst war. Ich betreibe SEO jetzt seit zehn Jahren, davon sechs als Inhaber einer eigenen Agentur. Als ich anfing mich mit SEO zu beschäftigen, war die Gilde der SEOs in Deutschland noch recht übersichtlich, heute bezeichnet sich jeder als SEO der es schafft bei einer viertklassigen Keywordkombination aus fünf Begriffen auf die erste Ergebnisseite zu gelangen.

    Was hat sich verändert in Sachen SEO?

    Eigentlich nicht viel. SEO ist und bleibt ein Handwerk, das hat nichts mit Hexerei zu tun. Schon vor zehn Jahren gab es Begriffe auf die es recht schwer war zu optimieren, andere dagegen waren Pillepalle. Das ist heute nicht anders, teilweise betrifft dies noch die gleichen Keywords, teilweise ganz andere.

    Grundlage ist immer noch eine gute Onsiteoptimierung, d.h. individuelle Title-Tags und Description für alle Unterseiten, ein Indexausschluß für nicht im Index benötigte Unterseiten, Vermeidung von duplicate Content, saubere URL-Struktur und eine gut durchdachte interne Verlinkung. Alles kein Hexenwerk, will aber gut gemacht werden. Bei vielen Webseiten hapert es auch heutzutage nocht an diesen Basics, die nun schon seit vielen vielen Jahren Standard sein sollten.

    Als weitere Grundlage gehören natürlich eingehende Links dazu. Auch daran hat sich seit vielen Monden nicht wirklich etwas geändert.

    Aber was hat sich denn nun geändert in all den Jahren in Sachen SEO?

    Im Grunde genommen nicht viel, vielmehr sind nur neue Möglichkeiten hinzugekommen sein Suchergebnis „hübscher“ zu gestalten durch Einblendung von Video-Thumbnails, Bewertungen oder neuerdings halt die Verknüpfung mit Google+. Zudem achtet Google mehr auf die inhaltliche Qualität der Webseite, sprich auf die Texte. Aber letztlich sollte es eh normal für jeden Webmaster sein, daß er wirklich vernünftige Texte auf seine Webseite drauf packt, wenn er damit etwas erreichen möchte. Immer wieder schraubt Google mal ein wenig an den Filtern herum, langfristig betrachtet sind das aber immer nur Kleinigkeiten die SEO weder in Frage stellen, noch Veranlassung geben sollten am Sinn von SEO zu zweifeln.

    Lohnt es sich auch heute noch in Sachen SEO zu investieren?

    Durchaus ja. Sicherlich kann es je nach Thema bereits recht aufwendig sein, sich vorne zu platzieren. Auch heute noch gibt es viele Themenbereiche, gerade auch im Segment der lokalen Suche, wo es vergleichsweise leicht ist sich vorne zu positionieren und somit gezielt auf sich aufmerksam zu machen. Dennoch gilt zu bedenken, daß der Aufwand heutzutage aufgrund wachsender Konkurrenz bereits bedeutend höher anzusetzen ist, als noch vor fünf Jahren.

    Alles in allem kann man feststellen, daß es zwar immer wieder Veränderungen in Sachen Suchmaschinenoptimierung gibt, die gesamte Thematik aber nicht so schnellebig ist, wie sie von manch einem hingestellt wird.